Stark im Team für ein starkes Land
Die sächsische Polizei nimmt ihre neue Struktur ein
Nach langer und intensiver Vorarbeit ist es nun soweit. Die sächsische Polizei arbeitet seit dem 1. Januar 2013 in ihrer neuen Struktur und hat damit eines der wichtigsten Ziele des Projekts „Polizei.Sachsen.2020“ erreicht. Als wesentliche Eckpunkte dieser Organisationsreform sind zu nennen:
Polizeidirektionen
Polizeidirektionen Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig und Zwickau
insgesamt 41 Polizeireviere und 109 Polizeistandorte
Bereitschaftspolizei
weiterhin 20 Bereitschaftspolizeizüge
Auflösung der Abteilungsstruktur
Eingliederung der Fachdienste Polizeihubschrauberstaffel, Polizeiorchester, Polizeireiterstaffel und Wasserschutzpolizei sowie der Diensthundeschule
Ausbildung des mittleren Polizeivollzugsdienstes in den Polizeifachschulen Chemnitz und Leipzig
Landeskriminalamt
Konzentration auf Zentralstellen- und Serviceaufgaben
leistungsfähige Ermittlungskomponenten in Schwerpunktbereichen
Polizeiverwaltungsamt
Bündelung zentraler IuK-Aufgaben
zentrale Verwaltungs- und Beschaffungsaufgaben
Hochschule der Sächsischen Polizei (FH)
Erhalt als eigenständige Fachhochschule für die Ausbildung des gehobenen Polizeivollzugsdienstes
Eingliederung des Fortbildungszentrums Bautzen
Der Weg von der Aufgabenanalyse über die Beschreibung des neuen Organisationsaufbaus im Feinkonzept bis hin zur Einnahme der neuen Struktur hat seinen Ausgangspunkt in der Formulierung strategischer Rahmenvorgaben, welche im Projekt Richtschnur allen Handelns waren. Dabei war und ist die Aussage von essentieller Bedeutung, nach der die sächsische Polizei auch künftig bürgernah und gemeinwesenorientiert agieren wird. Wesentliche Leitlinie bei den Überlegungen zum Organisationsaufbau der sächsischen Polizei war es deshalb, die Struktur der Polizei vorrangig in Führungs-, Stabs- und Verwaltungsbereichen zu straffen, um die Leistungsfähigkeit der operativ tätigen Bereiche nicht zu beeinträchtigen. Das Ergebnis ist, dass sich die Polizei nicht von ihrem wichtigsten Partner, dem Bürger, zurückzieht. Vielmehr ist herauszustellen:
- Die Anzahl der Streifenbeamten und der Bürgerpolizisten wird nicht verringert.
- Die Polizei wird weiterhin an ihren bisherigen Standorten präsent sein.
- Die Anzahl der Einsatzzüge der Bereitschaftspolizei bleibt gleich.
Sachsens Polizei gestaltet sich zukunftsfähig
Innenminister Markus Ulbig stellt Feinkonzept zum Projekt Polizei.Sachsen.2020 vor
Das Feinkonzept ist der dritte Teil innerhalb des Projektes Polizei.Sachsen.2020. Am Anfang stand eine umfassende Aufgabenanalyse. Im zweiten Teil wurde die künftige Organisationsstruktur der sächsischen Polizei festgeschrieben. Der jetzt vorliegende dritte Teil, das Feinkonzept, beinhaltet stellengenau die Aufbaustruktur der zukünftigen fünf Polizeidirektionen sowie des Landeskriminalamtes, der Bereitschaftspolizei, des neuen Polizeiverwaltungsamtes und der Hochschule der sächsischen Polizei (FH). Das Feinkonzept legt die künftige Personalstärke für alle Polizeistandorte im Freistaat Sachsen fest.
Personelle Besetzung der Polizeireviere und -standorte
Pressemitteilung [Download,*.pdf, 0,02 MB]
Feinkonzept [Download,*.pdf, 1,73 MB]
Personalausstattung der fünf neuen Polizeidirektionen
Die zukünftige Personalstärke für die fünf neuen Polizeidirektionen sowie für das Landeskriminalamt, die Bereitschaftspolizei, das Landesamt für Polizeitechnik, Logistik und Verwaltung und die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) stehen nun fest. Die Zahlen basieren auf der geplanten Personalausstattung der Polizei im Jahr 2025.
Innenminister Markus Ulbig: „Damit erhalten die Dienststellen die notwendige Planungssicherheit. Die Personalverteilung orientiert sich ganz wesentlich an den tatsächlichen Belastungen und damit an Schwerpunkten polizeilicher Arbeit.“
Als Belastungsparameter wurden bei den Polizeidirektionen in erster Linie die Kriminalitätsentwicklung und das Verkehrsunfallgeschehen der letzten drei Jahre einbezogen. Auch die zu betreuenden Flächen sowie prognostizierte Bevölkerungsdaten sind Gegenstand der Verteilung. Daneben wurden dienststellenspezifische Besonderheiten, wie die Grenzlage, sowie funktionale und führungsbezogene Aufgaben berücksichtigt.Innenminister Markus Ulbig: „Die Polizei wird auch weiterhin bürgerorientiert sein und mit einem hohen Maß an Reaktionsfähigkeit die Innere Sicherheit im Freistaat Sachsen gewährleisten.“
Seit mehreren Monaten wird die sächsische Polizei einer umfassenden Aufgaben- und Organisationskritik unterzogen. Anfang dieses Jahres sind die wesentlichen Standortentscheidungen (fünf Polizeidirektionen, 41 Polizeireviere sowie weitere 114 polizeiliche Standorte) gefallen. Die jetzt festgelegten Personalstärken sind Grundlage für die Erarbeitung der Detailplanung.
Künftige Personalstärke
Polizeidirektionen
|
Chemnitz |
Dresden |
Görlitz |
Leipzig |
Zwickau |
|
1.701 |
2.187 |
1.243 |
2.440 |
1.075 |
Landeskriminalamt: 815, Bereitschaftspolizei; 1.271, Landesamt für Polizeitechnik, Logistik und Verwaltung: 391, Hochschule der Sächsischen Polizei (FH): 124





